In a Nutshell

Ursprünglich nur in Comics zu finden, aber heute auch auf den großen Leinwänden: Superhelden. Von Batman über Ironman und Wonder Woman bis hin zu The Avengers – aus der Populärkultur sind Superhelden nicht mehr wegzudenken. Aber welche Rolle spielen die Körper von Superhelden? Wie wurden sie früher dargestellt und wie werden sie heute portraitiert?

Diesen Fragen stellten sich Vertreterinnen und Vertreter der Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Siegen im Rahmen der Studierendenkonferenz Made of Flesh and Blood: The Bodies of Superheroes am 21. Januar 2017. Fünf Studierende des Kurses Theoretical Approaches to the Body, geleitet von Dr. Maria Verena Peters und Dr. des. Lukas Etter, organisierten die Konferenz sehr professionell – es gelang ihnen sogar, wahre Experten des Themenfelds für Keynote-Vorträge zu gewinnen. Prof. Dr. Daniel Stein (Siegen) und Dr. Véronique Sina (Köln) bereicherten den Nachmittag mit interessanten Präsentationen und neuen Sichtweisen. So wurde der Körper von Superhelden aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, dabei wurde jedoch ein besonderer Fokus auf Themen wie Gender, Race und Disability gelegt. Nach den Vorträgen konnte jeder seine persönliche Meinung einbringen, wodurch vielfältige Diskussionen zum Thema angeregt wurden. Ein erfolgreicher Samstagnachmittag für die Studierenden der Universität Siegen und ein sicherlich sehr lehrreicher und spannender Ausflug in die Welt der Superhelden für alle Interessierten.